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foodwatch
 

Hallo Ernst Walter Henrich,

Schweine mit offenen Wunden und riesigen Schwellungen, dicht gedrängt im Kot stehend, dazwischen tote Tiere: Vor wenigen Tagen stand Niedersachsens größter Schweinemastbetrieb vor Gericht. Der Vorwurf: Tierquälerei [1]. Viele Schweine konnten wegen ihrer Verletzungen kaum noch laufen oder essen, litten an Durchfall und Lungenentzündungen. Es sind fürchterliche Bilder, die Tierschützer in den Ställen aufgenommen haben. Mal wieder. 

Denn der Betrieb ist kein Einzelfall. foodwatch hat dutzende Studien ausgewertet, die zeigen: Tierleid ist Alltag in deutschen Ställen. 40 Prozent aller Schweine haben bei der Schlachtung eine Lungenentzündung [2]. Wenn sie es überhaupt bis zum Schlachthof “schaffen” – 21 Prozent sterben  schon vorher oder werden “notgetötet” [3]. Kein Wunder, denn Vorgaben für die Gesundheit der Tiere existieren nicht.  

Wir müssen die politischen Entscheidungsträger:innen jetzt überzeugen, sich endlich für wirksame Regelungen einzusetzen. Das Bundesagrarministerium will sich das Thema Tiergesundheit in den nächsten Monaten vornehmen. Das ist unsere Chance. Bitte helfen Sie noch einmal mit und empfehlen Sie unsere Aktion jetzt weiter! 

 

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Danke, dass Sie sich für eine bessere Tierhaltung einsetzen!
Herzliche Grüße
Annemarie Botzki, Campaignerin für Tierhaltung und Landwirtschaft
 

 

Quellen:

[1] ARD Mediathek Hallo Niedersachsen: "Vorwurf der Tierquälerei: Schweinemastbetreiber vor Gericht", abgerufen am 31.1.2023 
[2] Vion Website: "Amtliche Fleischuntersuchung – Organbefunde", abgerufen am 2.2.2023
[3] Tierärztliche Hochschule Hannover: "Untersuchungen an verendeten/getöteten Schweinen in Verarbeitungsbetrieben für tierische Nebenprodukte", abgerufen am 2.2.2023